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Sicherheit ist die beste Medizin

Die Patienten sollten drinbleiben. Fremde draussen. Und die Pflegeteams müssen sich möglichst frei bewegen können, um einen guten Job zu machen. Das Zutrittssystem in einem Spital ist ein komplexer Fall. Die Clinica Luganese liess sich eine Kaba Lösung verschreiben. Und erfreut sich im Sicherheitsbereich bester Gesundheit.

 

Nachhaltigkeit gefragt

«Wir wollten ein System haben, das alle Funktionen integriert und sowohl das bestehende, alte Gebäude wie auch den Erweiterungsbau einbezieht. Kaba war zwar etwas teurer als der Mitbewerber, aber wir legen Wert darauf, mit einem Partner zusammenzuarbeiten, den es auch in zehn Jahren noch gibt.» Christian Camponovo, Direktor Clinica Luganese SA.

Ein Spital ist eine Welt für sich. Es wird bevölkert von ganz verschiedenen Personengruppen, die sich in einer Zweckgemeinschaft zusammenfinden: Ärzte, Pflegepersonal, Patientinnen und Patienten, Reinigungsequipen, Besucherinnen und Besucher. Sie frequentieren das Haus mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Zielen, mit unterschiedlicher Intensität, zu Tages- und Nachtzeiten. Kaum ein Bereich darf für jedermann jederzeit zugänglich sein. Für jede Personengruppe gelten eigene, spezifische Zutrittsregeln, und dennoch müssen die Personenflüsse reibungslos funktionieren.

Ein herausforderndes Pflichtenheft

Etwa so präsentierte sich in groben Zügen das Anforderungsprofil, das Christian Camponovo, Direktor der Clinica Luganese, an die neue Zutrittslösung und den Schliessplan für sein Spital stellte. Anlass für die Reorganisation des Zutrittswesens war die Realisation eines Erweiterungsbaus, der nach rund dreijähriger Planungs- und Bauzeit im Jahr 2008 eröffnet werden konnte. Bis zu jenem Zeitpunkt residierte die Clinica Luganese historisch bedingt an zwei Standorten, was den Spitalbetrieb beeinträchtigte und aufwändiger gestaltete als nötig. Die Standortbereinigung und die Inbetriebnahme des neuen Gebäudeteils läuteten in der Geschichte des Luganeser Traditionsspitals eine neue Ära ein.

Ein Haus mit Tradition und Zukunft

Gegründet wurde die Clinica Luganese im Jahr 1900 von den barmherzigen Schwestern der italienischen Kongregation Suore Infermiere dell’Addolorata. Noch heute kann man in den Gängen hie und da einer Ordensfrau begegnen. 13 Schwestern des Gründerordens gehören zur Belegschaft, die insgesamt rund 400 Mitarbeitende zählt. Im 21. Jahrhundert präsentiert sich die Klinik als fortschrittlicher Spitalbetrieb mit modernsten Einrichtungen für die medizinische Versorgung und Pflege der Patientinnen und Patienten. Wesentliche Elemente der zeitgemässen Spitalorganisation sind die Zutrittsregelungen für die verschiedenen Personengruppen und die Zeiterfassung der Mitarbeitenden.

Eine Komplettlösung aus einer Hand

Gemeinsam mit dem Fachpartner Galli Sicurezza SA in Lugano und dem Softwarespezialisten Erne Consulting AG, Gümligen, realisierte Kaba eine Komplettlösung, die den vielschichtigen Anforderungen gerecht wird: Die Aussenhülle der Gebäude ist mit Online-Türen gesichert, im Haus kamen Standalone-Schliesssysteme zum Einsatz, die über CardLink mit der Online-Zutrittswelt verknüpft sind. Gesteuert wird das Gesamtsystem einschliesslich der Zeiterfassung für die Mitarbeitenden und der Besucherkontrolle über Kaba exos 9300. Getreu dem Kaba Prinzip «Ein Medium für viele Funktionen» verschafft ein frei programmierbarer Badge kontrollierten Zutritt und dient auch als Zahlungsmittel für die Parkplätze sowie für Konsumationen in der Cafeteria. Ein wichtiger Nebenschauplatz war die Sicherung der Garderoben und Medikamentenschränke. Für diese sensiblen Bereiche kamen die intelligenten Kaba elolegic Schrankschlösser mit Speicherfunktion für die letzten 1000 Bewegungen zur Anwendung.

Klinikleiter Christian Camponovo bereut den Entscheid für Kaba nicht: «Alle Beteiligten haben hervorragende Arbeit geleistet. Es gab ein paar wenige Kinder krankheiten, aber die Schwachstellen wurden sofort behoben.» Eduard Decurtins von Kaba gibt das Kompliment zurück: «Wir haben auf Kundenseite sehr kompetente Gesprächspartner angetroffen. So kann es ja nur gut gehen.»